Ihr habt eine Vorladung von der Polizei bekommen? Wenn ihr regelmäßig die Spiele unseres geliebten VfB besucht, ein nicht ganz unwahrscheinliches Szenario.
Hier gibt es jedoch zwei Varianten der Vorladung! Entweder ihr seid als Beschuldigter in einem Strafverfahren oder als Zeuge vorgeladen.

Auch hier gilt wieder: Ihr seid nicht verpflichtet, zu einer polizeilichen Vorladung zu erscheinen. Es gibt auch keine Pflicht, euch abzumelden oder zu begründen, warum ihr den Termin nicht wahrnehmt!

Vorladung als Zeuge:

Seid ihr als Zeuge vorgeladen, so könnt ihr den Brief im Prinzip einfach ignorieren. Da nicht gegen euch persöhnlich ermittelt wird, müsst ihr euch zunächst auch keine Sorgen machen. Oft werden nach Ereignissen im Zusammenhang mit Fußballspielen jede Menge Personen aus der Fanszene auf Verdacht vorgeladen, d.h. es gibt keine weiteren Anhaltspunkte, dass diese Person wirklich eine hilfreiche Aussage machen kann.
Um möglicherweise andere Personen aus der Fanszene nicht zu belasten, sollte einer solchen Vorladung nicht gefolgt werden.

Achtung: Dies gilt nur bei Vorladungen durch die Polizei! Bei einer Vorladung durch Staatsanwalt oder Richter musst du eine Zeugenaussage machen. Bei Unklarheiten ruhig eine vertraute Person aus der Fanszene kontaktieren und um Rat fragen!

Vorladung als Beschuldigter:

Wie schon geschrieben, müsst ihr auch als Beschuldigter nicht zu einer Vernehmung erscheinen. Da nun aber gegen euch in einem Strafverfahren ermittelt wird, solltet ihr den Brief nicht einfach bei Seite legen und ignorieren!
Oft ist es dann sinnvoll, einen Anwalt einzuschalten, da nur dieser eine volle Akteneinsicht beantragen kann und ihr somit erfahrt, was aktenkundig ist bzw. ob überhaupt Beweise gegen euch vorliegen. Hier ist es aber schwierig, allgemeine Ratschläge zu geben. Auch hier könnt ihr euch bei konkreten Fällen jederzeit an ein UKL oder sUbKuLtur Mitglied eures Vertrauens wenden und wir schauen dann, welche Vorgehensweise am Besten ist.

Ultra` Kollektiv Lübeck

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