Rund 140 Polizeibeamte sind als szenekundige Beamte (Offizieller Name: Szenekundige Beamtinnen und Beamte für Problemfans im Bereich Sport), kurz SKB im Einsatz. Diese Position wurde in einigen Bundesländern bereits lange vor der Verabschiedung des ersten NKSS Anfang der 1980er Jahre eingerichtet. 1982 wurden zwei Kontaktbeamte beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt eingesetzt. SKB sind speziell geschulte Beamte, die bereits präventiv versuchen, die aktiven Szenen, insbesondere Hooligans und Ultras, anzusprechen. Sie stehen der Polizeieinsatzleitung bei Heim- wie auch Auswärtsspielen zur Verfügung und arbeiten eng mit den Vereinen zusammen. So sind diese bei Sicherheitsbesprechungen zu sicherheitsrelevanten Spielen anwesend und tauschen sich regelmäßig mit dem im Verein Verantwortlichen aus und leisten direkte Aufklärungsarbeit bei Straftaten im Zusammenhang mit Fußballspielen. In einigen Bundesländern gibt es eigenständige Abteilungen für den Bereich Sport, in denen die Beamten ausschließlich in diesem Bereich arbeiten. Andere, besonders in den unteren Ligen (3. Liga, Regionalliga), sind nur zeitweise im Bereich Sport tätig und verrichten einen normalen Polizeidienst. Analog zu den SKB der Landespolizei gibt es die fankundigen Beamten der Bundespolizei. Sie haben ähnliche Aufgaben wie die SKB, nur mit dem Unterschied, dass sie im Bereich des Verkehrs der Deutschen Bahn AG zuständig sind.
(von wikipedia.de)

Wie verhalte ich mich gegenüber szenekundigen Beamten?


Wichtigste Aufgabe der szenekundigen Beamten (= Zivilbeamte = "Zivis") ist es, umfassende Informationen über die Fanszene zu sammeln. Dieser Aufgabe können sie nur nachkommen, wenn persönliche Kontakte gepflegt werden. Sprich, es ist ihr Job, "nett", "verständnisvoll" und "hilfsbereit" dir gegenüber zu sein. Es ist deshalb dringend zu empfehlen, gegenüber szenekundigen Beamten jegliche Aussage zu verweigern. Auch harmlose Fragen wie zum Beispiel "Fahrt ihr zum nächsten Spiel nach xy?" oder "Wie war's beim letzten Spiel so?" sollte man nicht beantworten. Denkt immer daran, dass sie darauf geschult sind auch scheinbar unwichtige Details zu einem Bild über dich und dein Umfeld zusammenzufügen. Jede Frage dient ihnen dazu, Fakten zu sammeln und ein Gesamtbild von dir zu erstellen, um es später bei einem Vorfall möglicherweise gegen dich oder andere verwenden zu können.

Ultra` Kollektiv Lübeck

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